Ein 3D-Volumendatensatz enthält die Informationen von bis zu 306 Einzelröntgenbildern. Tatsächlich wird jedoch nur eine Aufnahme angefertigt.

Die Strahlenbelastung beträgt nur noch 1/30 der bisherigen Techniken, weswegen nach §2c der Röntgenverordnung die meisten Röntgenfragestellungen im kraniofazialen Bereich nur noch mit DVTs (anstatt CTs) untersucht werden dürfen.

Vergleich OPG/ZF und DVT

Der direkte Vergleich von konventionellen Röntgenaufnahmen wie PSA (Panoramaschichtaufnahme) und Zahnfilmen zeigt, dass ein DVT etwas über den Werten einer PSA liegt. Dafür beinhaltet die DVT aber ein Vielfaches an Mehrinformationen. Im Vergleich zu einem Zahnfilmstatus weist die DVT sogar deutlich weniger Strahlenbelastung auf. Die üblicherweise in der Kieferorthopädie (KFO) angefertigten Bilder entsprechen der Strahlenbelastung eines DVT.

Vergleich DVT und CT

Die Strahlenbelastung zwischen hochauflösenden DVT-Scannern verschiedener Hersteller und modernen Computertomographen (Spiral-CT, Somatom 64)variiert erheblich. Während die DVT-Geräte PreXion 3D, Promax 3D und ILUMA ähnliche effektive Dosen aufweisen wie CTs, sind nach den Erkenntnissen neuester wissenschaftlicher Studien die effektiven Dosen bei den von MESANTIS verwendeten Geräten signifikant geringer.

Vergleich DVT und tägliches Umfeld

Vergleicht man die effektiven Dosen, die aus einer DVT-Untersuchung (links), der jährlichen Umgebungsstrahlung (Mitte) und einem Einfachflug „Frankfurt New York“ (rechts) resultieren, wird abermals deutlich, wie gering die Strahlenbelastung beim DVT ist.